Erfolgreicher Jahresauftakt

Traditionell beginnt das Kalenderjahr mit dem Gerhard-Schlegel-Gedenksportfest. Somit starteten am 07. und 08. Januar einige unserer Athleten aus den Altersbereichen U16, U18 und den Frauen.

Tag 1

Am Samstag stellten sich die Sportler von Gunter Bollinger und Stefan Klug der berlin-brandenburgischen Konkurrenz und lieferten gute Ergebnisse ab. Den Anfang machten hierbei die Sprinter und Sprinterinnen.

In der weiblichen Jugend U20 stellten sich Antonia Zanger, Elena Walter, Ada Schlothauer und Tamie Donath der älteren Konkurrenz. Alle gehören dem 2001er-Jahrgang an und sind somit eigentlich erst gerade in die U18 aufgerückt. Antonia konnte hierbei ihren Vorlauf souverän in einer 7,93 s gewinnen und stellte somit eine neuen Vereinsrekord in der Altersklasse auf. Obwohl dies die viertschnellste Zeit der gesamten Vorläufe war, musste auf weitere Starts an diesem Samstag verzichtet werden, da es bereits unter der Woche muskuläre Probleme gab und die weitere Hallensaison nicht in Gefahr geraten sollte. Des Weiteren konnten auch die anderen Starterinnen ihre gute Form unter Beweis stellen: Elena (8,74s), Ada (PB 8,87s) und Tamie (9,04s).

Bei den Frauen ging Isabelle Cornelius in ihrer ersten Disziplin des Tages an den Start und zog mit guten 8,01s ins Finale ein. Dort sicherte sie sich später den 4. Platz in 8,06s.

60m Frauen Finale: Isabelle Cornelius links auf Bahn 6

 

Im Anschluss mussten Eric Trettner und Tim Sajkow in der männlichen Jugend U20 gegen die starke Konkurrenz antreten. Hier lief Eric (7,51s) bis auf eine Hundertstelsekunde an seine Bestzeit heran. Für Tim war dies zugleich sein erster richtiger Wettkampf. Auch er konnte seine persönlichen Ziele erreichen!

Nach einer längeren Pause ging es nun über die ungewohnte Strecke von 150m weiter. Den Anfang machten hierbei wieder Ada und Tamie. Letztere konnte hierbei ihre bisherige Bestleistung aus dem vergangenen Jahr auf eine 21,71 s deutlich verbessern. Dicht dahinter folgte in der Rangfolge Ada mit einer 21,94 s.

Eric Trettner konnte über die gleiche Strecke ebenfalls überzeugen und pulverisierte seine Bestleistung gleich um 8/10 Sekunden! In einer 17,63 s konnte er sich in dem großen Startfeld von 51 Athleten im vorderen Drittel platzieren. Somit bewies er auch noch einmal, dass er zu den Schnellsten seines Jahrganges in Berlin gehört. Tim konnte zwar in 20,17 s nicht ganz die 20-s-Marke knacken, aber konnte trotzdem mit seinem Lauf zufrieden sein.

Während die Läufe auf der Bahn weiter gingen, machte sich Isabelle für Disziplin 2 von 3 bereit. Beim Weitsprung sprang sie mit 4,91m nah an ihre persönliche Bestleistung (4,99m) heran und sicherte sich Platz 5. Ihre konstanten Sprünge in diese Weiten lassen sicherlich bald auch die 5m fallen.

Im Anschluss ging es noch für Elena in die Grube. Leider war der Anlauf nicht so konstant wie erhofft, allerdings war dies erst der Testlauf für die U18 Meisterschaften in zwei Wochen. Im dritten Durchgang erzielte sie ihre Tagesbestweite von 4,87 m. Damit erreichte sie auch den Endkampf konnte sich allerdings hier nicht mehr steigern.

Wieder zurück auf der Rundbahn stellte sich Lara Schmitt den 600m der Frauen. Leicht gesundheitlich angeschlagen stoppte die Uhr trotzdem bei einer neuen persönlichen Bestleistung von 1:43,52min und damit nur knapp 2 Zehntel hinter der Führenden.

Den Tag beendete die Frauen-Staffel über die 4x200m. Hier gingen Isabelle Cornelius, Yasmin Hahnke, Paula Stubbemann und Lara Schmitt der TG Bollinger an den Start. Nach einem guten Start von Isabelle lief sie einen Vorsprung heraus, der von den anderen Staffeln in diesem Lauf nicht aufgeholt werden konnte. Den Vorsprung und den Stab ins Ziel brachte dann schließlich Lara mit 1:52,43min.

Frauen Staffel – von links: Paula Stubbemann, Lara Schmitt, Isabelle Cornelius, Yasmin Hahnke

Der Tag lieferte einen kleinen Einblick in das was am kommenden Wochenende in Potsdam bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften erwartet werden kann. Antonia und Eric werden sich hier wieder der älteren Konkurrenz (U20) über 200 m stellen. Für die Erwachsenen geht es mit der 4x200m-Staffel um Edelmetall. Viel Erfolg!

 

Tag 2

Am Sonntag gingen nun die Sportlerinnen und Sportler von Hartmut Eisenblätter an den Start. Der Tag begann für die männliche U16 mit dem Weitsprung. Hier landete Friedrich Rumpf auf Rang 12 (4,41m) und Ian Schulz-Brüssel auf Rang 16 (4,22m).

Für die beiden ging es dann gleich weiter über die 60m Hürden. Hier lief Friedrich Rumpf mit 11,63s auf einen guten 12. Platz. Ian-Schulz Brüssel und die Hürden wurden am heutigen Tag leider keine Freunde, jedoch kämpfte er sich tapfer bis ins Ziel.

Bei der weiblichen U16 vertrat Vlada Lastovetska ihre Trainingsgruppe über die 60m. Mit einer Zeit von 9,25s kam sie ins Ziel und nach kurzer Pause lief sie auch noch über die 60m Hürden – in einer 12,33s.

Während auf der Bahn die kurzen Strecken dran waren, widmete sich Rike Keller dem Weitsprung. Mit 2 von 3 gültigen Versuchen sprang sie 4,12m und landete mit dieser Weite auf dem 15. Rang. Auch Vlada hatte noch die Kraft für den Weitsprung und sicherte sich mit 3,64m den 27. Platz.

Über die längere Strecke ging dann Swea Maria Bellmann an den Start. Sie gewann über die 800m mit 2:49,43min ihren Zeitvorlauf. Das machte dann insgesamt einen guten Platz 5.

Währenddessen fand man Rike an der Kugelanlage wieder, wo sie die 3kg Kugel auf 6,94m beförderte und damit noch unter die Top-Ten auf den 9. Platz kam.

Für die U16 war das Gerhard-Schlegel-Gedenksportfest ein guter Tag, um Erfahrungen zu sammeln. Das nächste Mal wird es wahrscheinlich erst wieder am 11. Februar ernst. Dann geht es um Edelmetall bei den Berliner Meisterschaften im Hallen-Mehrkampf.